
Ein Leben ohne Kühlschrank ist heute schier undenkbar.
Die Erfindung des Kühlschranks
Heutzutage ist der Kühlschrank ein selbstverständlicher Einrichtungsgegenstand in jeder Küche. Der Erfinder des Kühlschrankes ist der deutsche Ingenieur Carl von Linde, der sich schon im Jahr 1876 mit der Entwicklung von Kühlgeräten befasst hat. Maschinen zur Kälteerzeugung hatte es allerdings auch schon zuvor gegeben, jedoch unterschied sich der Kühlschrank von Carl von Linde dadurch von diesen Geräten, das er als erstes Gerät zuverlässig arbeitete.
In Chicago kam im Jahr 1913 der erste Kühlschrank für den Hausgebrauch in die Häuser. Im Anschluss daran startete die Serienproduktion. In Europa wurde im Jahr 1929 der erste Kühlschrank entwickelt.
Die Grundlagen derTechnik
Wenn Wasser verdampft, entzieht es seiner Umgebung Wärme, die es zum Verdampfen benötigt. Wasser verdampft auch schon unterhalb des Siedepunktes von 100 Grad Celsius – jedoch nur in geringen Mengen. Im umgekehrten Fall, wenn Wasser wieder vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht, also kondensiert, wird die beim Verdampfen aufgenommene Wärme wieder abgegeben. Diese physikalischen Gesetzmäßigkeiten bilden die Grundlage für das Funktionsprinzip des Kühlschrankes.
Es gibt Stoffe, die bereits bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Wasser verdampfen. Derartige Flüssigkeiten entziehen ihrer Umgebung dementsprechend mehr Wasser. Im Kühlschrank kommen diese als Kältemittel bezeichneten Flüssigkeiten, dazu gehören beispielsweise diverse Kohlenwasserstoffe oder Ammoniak eingesetzt. Wenn der Druck auf solche Kältemittel vermindert wird, zum Beispiel durch Absaugen des schon entstandenen Dampfes, kann der Siedepunkt der Flüssigkeit noch weiter abgesenkt werden.

